Mein Weg

Wenn mich heute jemand fragt, wie ich zu Tarot gefunden habe, lautet meine ehrliche Antwort: Eigentlich begann alles schon viel früher.

Lange Zeit dachte ich, ich müsste einfach nur den richtigen Beruf finden.

Einen Weg, der zu mir passt. Einen Weg, den man eben geht.

 

Schon früh wurde mir oft gesagt, ich solle Erzieherin werden.

Ich könne so gut mit Kindern umgehen.

Als älteste Schwester und Cousine lag dieser Gedanke für viele Menschen nahe und irgendwann glaubte ich selbst daran.

Also ging ich diesen Weg.

Nach mehreren Bewerbungen, einer Ausbildung im sozialen Bereich, einer begonnenen Ausbildung zur Arzthelferin und schließlich meinem Fachabitur im Sozial- und Gesundheitswesen wurde mir langsam klar, dass etwas nicht stimmte.

 

Nicht jede Fähigkeit ist automatisch eine Berufung.

 

Zum ersten Mal stand ich vor der Frage:

Wenn all das nicht mein Weg ist, wer bin ich dann eigentlich?

 

Damals fühlte sich diese Frage eher wie ein Scheitern an.

Heute weiß ich, dass sie der Anfang von etwas viel Größerem war.

 

Mit der Geburt meiner Tochter rückte zunächst unsere Familie in den Mittelpunkt. Ich wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit und entdeckte eine Seite an mir, die ich vorher kaum kannte.

Viele Jahre war ich im Network Marketing tätig.

Dort ging es für mich schon bald nicht mehr nur um Produkte oder Verkauf.

Besonders die Arbeit mit meinem Team hat mich geprägt.

Ich durfte Frauen begleiten, Wissen weitergeben, Vertrauen aufbauen und erleben, wie wertvoll gemeinsames Wachstum sein kann.

Ich habe gelernt, Menschen zuzuhören, sie zu stärken und sie auf ihrem eigenen Weg zu begleiten.

 

Parallel entstand mein Mama-Blog auf Instagram. Damals ahnte ich noch nicht, dass genau dort etwas begann, das mich viele Jahre später zu meiner heutigen Arbeit führen würde.

 

Mit der Schwangerschaft meiner jüngsten Tochter veränderte sich mein Leben erneut.

Spiritualität wurde immer mehr zu einem Teil meines Alltags.

Nicht als Flucht vor der Realität, sondern als Einladung, mich selbst besser kennenzulernen, als Anker, wieder zu mir zu finden.

 

Ich begann, mich einzulesen, weiterzubilden.

Ich probierte aus, besuchte Workshops und Seminare zu Meditation, Achtsamkeit, Frauenzyklen, Mondwissen und Persönlichkeitsentwicklung.

Ich absolvierte meine Ausbildung zur intuitiven Tarotkartenlegerin bei einem Medium sowie die Ausbildung zur spirituellen Seelenduft- und Aromaexpertin in einer Heilpflanzenschule.

Bis heute bilde ich mich mit großer Freude kontinuierlich weiter, denn ich bin überzeugt, dass Lernen niemals aufhört.

 

2022 gründete ich gemeinsam mit meiner Cousine Nicole unseren Herzensort NaNi's SoulCrystals.

Dort verbinden wir unsere Liebe zu Kristallen, Ritualen und achtsamer Begleitung mit einem liebevoll geführten Onlineshop.

 

Rückblickend erkenne ich, dass jeder einzelne Schritt wichtig war.

Nicht, weil er perfekt war.

Sondern weil er mich näher zu mir selbst geführt hat.

 

Heute begleite ich Menschen nicht, weil ich alle Antworten kenne.

Sondern weil ich selbst erlebt habe, wie es sich anfühlt, zwischen Erwartungen, Zweifeln und der eigenen Intuition den eigenen Weg erst finden zu müssen.

 

Tarot bedeutet für mich deshalb nicht, die Zukunft vorherzusagen oder Entscheidungen abzunehmen. Es ist ein Werkzeug, das uns dabei helfen kann, wieder mit unserer eigenen inneren Stimme in Kontakt zu kommen.

Denn ich glaube nicht, dass wir alle Antworten im Außen finden.

Ich glaube, viele tragen sie bereits in sich.

Manchmal braucht es nur jemanden, der einen liebevoll daran erinnert.

Ich habe das Tarot vor vielen Jahren entdeckt, oder vielleicht hat es eher mich gefunden.

 

Von Anfang an war es für mich kein klassisches Werkzeug, um die Zukunft vorherzusagen, sondern ein Spiegel.

Ein Spiegel für innere Prozesse, für Muster, Potenziale und für das, was oft schon in uns angelegt ist, aber noch nicht gesehen werden möchte.

 

Tarot bedeutet für mich keine Antworten von außen, sondern eine Einladung, den Blick nach innen zu richten.

 

In meinen Legungen geht es nicht darum, Entscheidungen abzunehmen oder dir zu sagen, welchen Weg du gehen sollst.

Es geht darum, Zusammenhänge sichtbar zu machen, neue Perspektiven zu öffnen und Impulse mitzugeben, die dich dabei unterstützen können, deinen eigenen Antworten näherzukommen.

 

Ich arbeite intuitiv, bodenständig und wertfrei.

Mit viel Herz, aber immer mit dem Bewusstsein, dass die wichtigsten Erkenntnisse nicht durch die Karten entstehen, sondern durch das, was sie in dir berühren.

 

Meine Ausbildung zur zertifizierten intuitiven Tarotkartenlegerin hat mir geholfen, meine Wahrnehmung zu schulen und meiner Intuition zu vertrauen.

Doch viel von dem, was meine Arbeit heute ausmacht, ist durch Erfahrung entstanden, durch Begegnungen, Gespräche, persönliches Wachstum und die Bereitschaft, immer wieder auch bei mir selbst hinzuschauen.

 

Denn genau das ist es, worum es für mich geht: nicht perfekt zu sein, sondern ehrlich hinzusehen.

Neben meiner Arbeit mit dem Tarot beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit Themen wie Achtsamkeit, Meditation, Selbstwahrnehmung und persönlicher Entwicklung.

 

Nicht, weil ich an den einen richtigen Weg glaube, sondern weil mich schon immer die Frage fasziniert hat, warum wir fühlen, denken und handeln, wie wir es tun.

 

Im Laufe der Jahre durfte ich viele unterschiedliche Impulse, Ausbildungen und Erfahrungen sammeln. Manche davon fließen direkt in meine Arbeit ein, andere prägen vor allem meine Sichtweise und die Art, wie ich Menschen begegne.

 

Auch Themen wie Mondzyklen, Rituale, Aromaarbeit oder die Arbeit mit Kristallen begleiten mich auf meinem eigenen Weg. Nicht als starres Konzept oder Regelwerk, sondern als Möglichkeiten, bewusster wahrzunehmen und sich selbst wieder näherzukommen.

 

Meine Ausbildung zur spirituellen Seelenduft- und Aromaexpertin hat diesen Weg ergänzt.

Die Welt der Düfte fasziniert mich dabei besonders, weil sie uns oft auf einer Ebene berührt, die sich nicht immer in Worte fassen lässt.

 

Je nach Thema und Situation fließen daher auch Impulse zu ätherischen Ölen, Düften oder unterstützenden Begleitern in meine Legungen ein. Nicht als feste Methode, sondern als intuitive Ergänzung, wenn ich das Gefühl habe, dass sie hilfreich sein können.

 

Denn für mich geht es nicht darum, möglichst viele Werkzeuge zu sammeln.

Es geht darum, Menschen dabei zu begleiten, wieder mehr Zugang zu sich selbst, ihrer Wahrnehmung und ihrem eigenen inneren Wissen zu finden.